Belebung des Freilichtmuseums Ribe (Dänemark)

Diesen Sommer kamen wir in den besonderen Genuss einer Museumsbelebung. Wir durften für eine Woche das Langhaus in Ribe beleben. Es war ein herausforderndes und gleichzeitig entspanntes Erlebnis. Herausfordernd, da wir stets darauf achten wollten, den Standard dieses wirklich herausragenden Museums aufrechtzuerhalten. Entspannend, da der Museumsleiter und die Angestellten dort herzliche und nette Menschen sind, die jederzeit auf Fragen zuvorkommen reagierten und uns gerne unter die Arme griffen (so bekamen wir etwa einfach so frisch gemolkene Kuhmilch für unseren Nachmittagskaffe, der ebenso wie das reichhalte Frühstück vom Museum gestellt wurde.

Das abendliche Essen wollten wir deshalb auch so authentisch wie möglich handhaben. Es wurden zwar einige Abstriche an unseren modernen Geschmack gemacht, wie etwa Gewürze, und auch einige nicht eindeutig belegbare Lebensmitteln (Zwiebeln) verwendet, aber im Großen und Ganzen wurden Gerichte aufgetischt, die die dänischen Wikinger vielleicht auch gekannt haben: Huhn in Stroh und Ton eingepackt, Eintopf aus Buchweizen mit Rindfleisch und Wurzelgemüse, Gefüllte Zwiebeln, Rinderbraten in Honig-Kruste, Fladen, Bohneneintopf, gekochtes Wurzelgemüse mit Honig und weitere Leckereien.

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